PSA – Prostataspezifisches Antigen

PSA, oder Prostataspezifisches Antigen, ist ein wichtiger Indikator für die Diagnose vieler Erkrankungen der männlichen Prostata. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Männer regelmäßig PSA-Tests machen lassen und sich über ihren Gesundheitszustand informieren. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Funktion des PSA’s sowie seine Rolle bei der Früherkennung von Prostatakrebs und anderen gesundheitlichen Gefahren.

Wir wollen Ihnen helfen zu verstehen, was es mit dem PSA auf sich hat und warum es so wichtig ist, um Ihre persönliche Prävention zu unterstützen. Durch das Lesen dieses Artikels können Sie herausfinden, welche Tests empfohlen werden und welche Symptome Sie achten sollten.

Was ist PSA (Prostataspezifisches Antigen)?

Wie ein roter Faden zieht sich das PSA / Prostataspezifische Antigen durch die klinische Diagnostik von Krebserkrankungen der Prostata und ist damit unverzichtbar für Patienten.

PSA ist ein okkulter Biomarker, welcher im Blut nachgewiesen wird. Es handelt sich um eine glykosylierte Substanz, deren Konzentration bei Männern mit gutartiger Vergrößerung der Prostata oder einen bösartigen Tumor erhöht sein kann. Auch bei gefährlichen Erkrankungen des Urogenitaltraktes wie Nieren- oder Harnröhrenkrebs kann PSA als Indikator helfen. Daher hat es sich in den letzten Jahrzehnten zu einem relevanten biochemischen Parameter entwickelt, der sowohl diagnostisch als auch überwachend genutzt wird – insbesondere beim Nachweis von Anomalien vor allem im Rahmen der Früherkennung von Prostatakarzinomen. Mit Hilfe moderner Untersuchungstechniken lassen sich mithilfe des PSAs heute schon frühe Stadien solcher tumorbedingter Erkrankungen feststellen. Daraufhin kann sofort mit dem passenden Behandlungskonzept reagiert und gegebenenfalls operativ eingegriffen werden. Als Resultat steigern diese Messwerte somit maßgeblich die Überlebenschancen vieler Patientinnen und Patienten.

Biochemie und Vorkommen

Das Prostataspezifische Antigen / PSA ist ein Glykoprotein, das von der Prostata in den Blutstrom freigesetzt wird. Es spielt eine entscheidende Rolle beim Immunologischen Stuhltest und kann auch im menschlichen Hämoglobin gefunden werden. PSA ist an vielen Krebserkrankungen des Kolorektalen Karzinoms beteiligt.

Bei einer PSA-Bestimmung handelt es sich um die Messung des Anteils dieses Eiweißes im Blutserum eines Patienten. Dazu gehören:

  • Immunologische Stuhltests,
  • Menschliches Hämoglobin,
  • Kolorektales Karzinom.

Es gibt verschiedene Anwendungsbereiche für PSA und es hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen.

Daher ist es sehr wichtig zu verstehen, wie man dieses Protein richtig misst und analysiert. Mit dem Wissen über Indikationen für eine PSA-Bestimmung lassen sich bessere Entscheidungen treffen, um das Risiko bestimmter Krankheiten zu reduzieren oder zu eliminieren. Aufgrund ihrer Bedeutung sollten alle Informationen über die Bestimmung von PSA gründlich untersucht werden.

PSA Wert der Prostata

Der PSA-Wert, gemessen in Nanogramm pro Milliliter Blut, ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit der Prostata. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf verschiedene Prostataerkrankungen hinweisen, darunter auch die gutartige Prostatavergrößerung, die besonders im zunehmenden Alter häufig vorkommt.

Die kontinuierliche Kontrolle des Prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut ist ein effektives Mittel zur rechtzeitigen Erkennung von Prostatakrebs, der die am weitesten verbreitete Krebsart bei Gesunden Männern darstellt. Ein Anstieg des PSA-Werts kann ein signifikanter Indikator für Prostatakrebs sein, was weitere Untersuchungen erfordert, um eine präzise Diagnose zu gewährleisten.

Es ist wichtig, dass Männer sich der Bedeutung des PSA-Tests bewusst sind und diesen regelmäßig durchführen lassen, insbesondere wenn sie ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs haben, beispielsweise aufgrund einer familiären Vorbelastung. Durch die frühzeitige Erkennung von Veränderungen im PSA-Wert können geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die Prostatagesundheit zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig anzugehen.

Eine umfassende Bewertung des PSA-Werts, einschließlich der Berücksichtigung anderer individueller Faktoren, sollte immer von geschultem medizinischem Personal durchgeführt werden. Nur so kann eine fundierte Entscheidung über weitere diagnostische Maßnahmen und Behandlungsansätze getroffen werden, um ein sicheres Testergebnis zu gewährleisten und die Gesundheit der Prostata bestmöglich zu schützen.

Nun stellt sich die Frage: Wie wird der PSA-Wert bestimmt?

Wie wird der PSA Wert bestimmt

Um den PSA Wert zu bestimmen, wird dem Patienten Blut entnommen und auf Nanogramm pro Milliliter im Blut gemessen. Daher wird es als diagnostische Methode in vielen Leitlinien empfohlen, um mögliche Symptome einer Prostatavergrößerung besser untersuchen und behandeln zu können. Auch das Alter des Patienten spielt hierbei eine Rolle: Je älter der Mann ist, desto höher sollte sein PSA-Spiegel sein.

Mithilfe dieses Tests kann man also feststellen, ob weitere Untersuchungen notwendig sind und welche Behandlungsmethode am besten geeignet ist. Jedoch kann ein Anstieg des PSA-Werts auch durch andere Bedingungen hervorgerufen werden, beispielsweise durch eine Entzündung der Prostata, eine Infektion der Harnwege oder Druck auf das Prostataorgan. Somit stellt der Test lediglich einen Anhaltspunkt für die Diagnose dar; weitere Untersuchungen sind erforderlich, um eine genauere Diagnose stellen zu können.

Wie hoch sollte der PSA Wert sein?

Der PSA Wert (Prostata spezifisches Antigen) kann ein guter Indikator für die Prostatagesundheit sein. Aber was sagt es wirklich über Ihren Gesundheitszustand aus?

Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen, ob der PSA-Wert hoch ist oder niedrig. Eine gutartige Vergrößerung der Prostata und sogar Prostatakrebs können den PSA-Spiegel erhöhen. In manchen Fällen bleibt der Wert jedoch normal – und in anderen steigt er leicht an.

Normalwerte und Kontrollintervalle

Normalwerte:

  • 0 – 2 ng/ml
  • Kontrollintervalle: alle 6 Monate

Bei Werten zwischen 2 und 4 ng / ml muss in regelmäßigen Abständen ein weiterer Test gemacht werden, um sicherzustellen, dass keine abnormale Zunahme des PSA Wertes vorliegt.

  • PSA Wert zwischen 2 und 4 ng/ml
  • Kontrollintervalle: alle 3 Monate

Ein erhöhtem PSA Wert kann ein Zeichen für Krebs sein, jedoch nicht immer, da es auch andere Ursachen als Krankheit haben kann. Daher ist es wichtig, Tests mit dem Arzt abzusprechen.

  • PSA Wert > 4 ng/ml
  • Sofortiger Checkup erforderlich

Mit einem risikoangepassten PSA Test lassen sich die individuell bestehenden Gesundheitsrisiken besser abschätzen.

Daher ist es entscheidend zu verstehen, welche Gründe diesen Anstieg beeinflussen könnten. Es ist wichtig zu beachten, dass der PSA-Test allein keinen definitiven Beweis für Prostatakrebs liefern kann.

Der Arzt wird weitere Untersuchungen empfehlen, um herauszufinden, warum Sie einen hohen oder niedrigen Wert haben. Diese Tests helfen dem Arzt dabei, eine Diagnose abzugeben und eine angemessene Behandlungsmethode festzulegen.

Umso mehr Informationen Sie über Ihren Zustand haben, desto besser können Sie entsprechend handeln und langfristig bessere Ergebnisse erzielen.

Erhöhter PSA Wert durch Prostataentzündung, Harnwegsentzündung oder Druck auf der Prostata

Ein erhöhter PSA-Wert kann eine Entzündung der Prostata wie akute prostatitis, Harnwegsentzündung oder Druck auf die vergrößerte Prostata durch zu starkes Pressen anzeigen. In manchen Fällen kann diese Erhöhung des PSA-Werts auch ein Anzeichen für Prostatakrebs sein. Deshalb ist es wichtig, alle Symptome und Untersuchungsergebnisse sorgfältig mit dem Arzt zu besprechen, um mögliche Erkrankungen zeitnah diagnostizieren zu lassen. Ein weiterer Grund für einen erhöhten PSA-Wert könnte aber auch in den Medikamenten oder der Ejakulation liegen. Daher sollte bei unerklärlich hohen Werten immer abgeklärt werden, ob noch andere Ursachen vorliegen, bevor man schlimmstenfalls falsch behandelt wird. Mit den richtigen Informationen und Tests kann jedoch die Prostatagesundheit bestens überwacht und gefördert werden. Mit entsprechender Behandlung lassen sich somit Krankheitssymptome frühzeitig reduzieren und Komplikationen minimieren.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass das Risiko für Prostatakrebs, die häufigste Krebserkrankung bei Männern, mit zunehmendem Alter steigt. Ein spezieller Wert, der bei der Früherkennung von Prostatakrebs beachtet wird, ist die Menge an Prostataspezifischem Antigen (PSA) im Blut, gemessen in Nanogramm pro Milliliter Blut. Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf Prostatakrebs sein, doch muss dies nicht zwangsläufig der Fall sein, da auch eine gutartige Prostatavergrößerung diese Zahl erhöhen kann. Tatsächlich ist die gutartige Prostatavergrößerung eine der häufigsten Erkrankungen im höheren Lebensalter. Daher ist eine gründliche Abklärung der Ursache bei erhöhten PSA-Werten von entscheidender Bedeutung.

Erhöhter PSA Wert durch Medikamente oder Ejakulation

Als ob ein warnendes Licht vor uns geblinkt, zeigt der erhöht PSA Wert manchmal an, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Eine Erhöhung des PSA kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein:

  • Medikamente
  • Ejakulation
  • Prostatavergrößerung
  • Prostatakrebs
  • Radikale Prostatektomie

Es liegt nahe, die verantwortliche Ursache für den Anstieg des PSA herauszufinden und ärztlich abklären zu lassen. Dies ist besonders wichtig, da manche Symptome von anderen Krankheiten im Zusammenhang mit dem Anstieg des PSA möglicherweise übersehen werden.

Wir sollten unser Bestes tun, um potenzielle Gefahren rechtzeitig zu identifizieren und angemessen zu behandeln – was uns zum Thema „PSA Werte richtig Interpretieren“ bringt.

PSA Werte richtig Interpretieren

Der PSA-Wert ist ein wichtiger Indikator für die Prostatagesundheit und kann helfen, frühzeitig Anzeichen von Prostatakrebs oder gutartigen prostatischen Vergrößerungen (BPH) zu erkennen. Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen spielt dabei eine entscheidende Rolle, um den bestmöglichen Nutzen aus medizinischen Tests zu ziehen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Richtlinien herausgegeben, in denen empfohlen wird, dass Männer ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig ihren PSA-Wert überprüfen lassen sollten. Auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie unterstützt diese Empfehlung als Teil des Screenings auf Krebserkrankungen der Prostata. Daher ist es wichtig, aktiv seinen PSA-Wert überprüfen zu lassen, um mögliche Erkrankungen schneller erkennbar und behandelbar zu machen – besonders bei Patientinnen mit vorbestehendem familiärem Risiko.

Prostatakrebs und Unterschied zu anderen Krebsarten

Der PSA-Wert gibt uns einen Hinweis auf die Prostatagesundheit. Es ist aber wichtig zu verstehen, dass es sich nur um ein Indiz handelt und keine Diagnose stellen kann. Um weitere Informationen über den Zustand der Prostata zu erhalten, müssen andere Tests durchgeführt werden.

Prostatakrebs unterscheidet sich von anderen Arten von Krebserkrankungen insofern, als dass Männer im Allgemeinen vor dem 50. Lebensjahr an dieser Krankheit leiden. Ebenso hat Prostatakrebs oft Symptome wie Harninkontinenz oder Schmerzen beim Wasserlassen, die manchmal mit einer Prostatavergrößerung verbunden sein können, obwohl es sich hierbei meist um harmlose Veränderungen handelt.

Darüber hinaus liefert der Bluttest für prostataspezifisches Antigen (PSA) genaue Ergebnisse über die Anzahl des Antigens im Körper und kann so helfen, potenziell gefährliche Zustände frühzeitig zu erkennen. Dieses Verfahren ist daher eine effektive Methode, um Tumore in der Prostata rechtzeitig zu erkennen und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Daher schließt der PSA-Test potenzielle Risiken frühzeitig aus und hilft somit dabei, Betroffenen ihre Gesundheit zu erhalten. Mit Hilfe dieses Tests können wir also feststellen, welcher PSA-Wert normal ist und was bedacht werden muss, um eventuelle Abweichungen vom Normalwert zu identifizieren. Auf diese Weise bietet uns der PSA-Test eine Vorsorgeuntersuchung für Männer jeden Alters und bringt Klarheit in Bezug auf die Prostatagesundheit.

Indikationen für eine Bestimmung des PSA

Eine PSA-Bestimmung wird in der Regel dann empfohlen, wenn ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs besteht. Ein Beispiel hierfür ist ein Patient, bei dem mittels Stuhltest Kolorektale Karzinome diagnostiziert wurden.

IndikationEmpfehlung
Erhöhtes Risiko für ProstatakrebsPSA-Bestimmung
Kolorektale Karzinome (Stuhltest)PSA-Bestimmung
Alter über 50 JahrenPSA-Bestimmung
Familiärer Hintergrund auf ProstatakrebsPSA-Bestimmung

Es kann jedoch nicht immer die Entscheidung getroffen werden, ob und in welchem Maße Personen mit diesen Faktoren von einer PSA-Bestimmung profitieren oder schaden. Um dies zu bestimmen, sollten sich Betroffene an ihren Arzt oder Urologen wenden und gemeinsam die Vor- und Nachteile abwägen.

Auch andere Tests können hilfreich sein, um das individuelle Risiko besser beurteilen zu können. Mit den richtigen Informationen können Menschen fundierte Entscheidungen treffen und somit ihr persönliches Wohlbefinden verbessern.

Als nächstes betrachten wir daher die Messmethoden des prostataspezifischen Antigens.

Methoden der Messung des PSA

Der qualitative Nachweis des Prostataspezifischen Antigens (PSA) erfolgt hauptsächlich durch eine Blutuntersuchung. Hierfür wird die Konzentration des menschlichen Hämoglobins, welches bei Männern mit Erkrankungen der Prostata ansteigt, bestimmt und so festgestellt. Alternativ kann auch der sogenannte FOB Stuhltest zur Anwendung kommen. Dieser Test basiert auf dem Nachweis von PSA im Stuhlgang mittels spezialisiertem Equipment.

Beide Tests stellen also verschiedene Methoden zur Bestimmung des PSA-Spiegels für den Patienten bereit, geben jedoch keinen direkten Hinweis über einerlei Krankheit oder Erkrankung in Bezug auf die Prostata. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig weitergehende Diagnostik vorzunehmen und die Resultate anhand eines Referenzbereiches sowie Quotienten zu interpretieren.

Referenzwert und Quotient

Nachdem wir nun die Messmethoden des Prostataspezifischen Antigens kennengelernt haben, schauen wir uns an, welche Bedeutung seine Werte haben.

Mit einem poetischen Flair betrachtet ist der PSA-Wert:

  1. Ein Zeichen für Immunologische Stuhltests
  2. Ein Hinweis auf Koloskopie
  3. Unterschiedliche Konzentrationen von Humanem Hämoglobin
  4. Und letztlich das Gespür für den Zustand der Prostata

Diese vier Fakten tragen zu dem Verständnis bei, weshalb es so wichtig ist, regelmäßige Tests durchführen zu lassen und die Befunde sorgfältig zu überprüfen.

Der PSA-Wert gibt nicht nur Auskunft über eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen im Bereich der Prostata – er unterliegt auch verschiedensten Variablen wie Alter oder Ernährungsweise des Patienten sowie weiteren externen Faktoren.

Damit zeigen sich beim Blick auf den Referenzbereich und Quotient des PSA-Wertes deutlich die Komplexität und Vielschichtigkeit der Diagnose dieser Krankheit an.

So manifestiert sich in jedem Wert eine besondere Geschichte – und damit geht es jetzt weiter in Richtung ‹Bedeutung der PSA-Werte›.

Bedeutung der PSA-Werte

Der PSA-Wert ist ein wichtiger Indikator, um den Gesundheitszustand des Prostatakarzinoms zu beurteilen. Daher sollten Männer ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig ihren PSA-Wert überprüfen lassen.

Die folgende Tabelle zeigt die Referenzwerte für einen normalen PSA-Wert:

HämoglobinReferenzwert
0-2< 4 ng/ml
2,1–4< 10 ng/ml
>4< 20 ng/ml

Ein erhöhter PSA-Wert kann auf eine maligne Erkrankung hindeuten und hilft daher dabei, Darmkrebs frühzeitig zu erkennen und behandeln. Auch andere Faktoren wie Alter oder Ernährungsgewohnheiten spielen eine Rolle bei der Bestimmung des optimalen Wertes.

Einige Experten empfehlen daher, das Ergebnis mehrfach im Jahr zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der Wert innerhalb des Normalwerts liegt. Dadurch können mögliche gefährliche Veränderungen rechtzeitig entdeckt werden.

Um ein vollständiges Bild von Ihrem Gesundheitsstatus zu erhalten, sind ergänzende Untersuchungen notwendig…

Ergänzende Untersuchungen

Wie ein Kompass, der uns auf den Weg zu unserer Zielrichtung führt, haben die PSA-Werte gezeigt, welchen Pfad wir einschlagen müssen. Aber um das Gesamtbild zu verstehen, sind ergänzende Untersuchungen notwendig.

Dazu gehören Tests wie Fäkaler Okkulter Bluttest und Hämoglobin im Stuhl. Der erste Test misst die Anzahl der roten Blutkörperchen in Ihrem Kot und kann helfen, Anzeichen von Erkrankungen des Verdauungstrakts oder anderer Organe zu ermitteln. Der letztere Test hilft bei der Diagnose bestimmter Krankheiten wie Eisenmangelanämie oder Magengeschwür.

In Verbindung mit dem PSA-Test können diese Untersuchungsergebnisse uns weitere Einblicke geben und die Chancen erhöhen festzustellen, ob eine Prostatakrebsdiagnose vorliegt oder nicht. Wir sollten daher alle Informationen nutzen, um die Situation richtig einzuschätzen und entsprechend handeln.

Fazit

Abschließend lässt sich festhalten, dass ein erhöhter PSA Wert nicht zwangsläufig auf Prostatakrebs hindeutet. Es gibt viele Faktoren, die den Wert beeinflussen und deshalb ist es wichtig, weitere Tests durchzuführen, um eine Diagnose zu stellen.

Allerdings kann der PSA Wert als Indikator für die allgemeine prostatale Gesundheit verwendet werden: Ein gesunder Wert bedeutet in aller Regel einen gesunden Organismus. Änderungen im Lebensstil oder verschiedene Behandlungen können helfen, den PSA-Wert zu senken und somit auch möglicherweise das Risiko an Krebs zu erkranken zu reduzieren – sofern man früh genug handelt und rechtzeitig seinen Arzt aufsucht.

In diesem Zusammenhang wird die Therapie von Prostatakrebs in verschiedenen Stadien angepasst, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Besonders bei jüngeren Männern, die erhöhte Werte aufweisen, kann eine frühzeitige Behandlung von Prostatakrebs ausschlaggebend sein. Daher sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Beratungen für Patienten mit Prostatakrebs von größter Bedeutung, um die Qualität und Langlebigkeit des Lebens zu verbessern. Ein proaktiver Ansatz kann dabei helfen, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und adäquate Behandlungsstrategien zu entwickeln. Die Begleitung durch medizinisches Fachpersonal stellt sicher, dass sich der Zustand der Patienten stetig verbessert und die Prognosen optimiert werden.

Mit anderen Worten: Der PSA-Wert ist ein ‹alarmierender Weckruf›, der uns dringend auffordert, unsere prostatale Gesundheit ernster zu nehmen!

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FAQ’s

Was ist PSA?

PSA steht für prostataspezifisches Antigen, ein Protein, das von der Prostata produziert wird.

Wofür wird PSA genutzt?

PSA wird als Marker für Prostataerkrankungen wie Prostatakrebs oder Prostatavergrößerung verwendet.

Wie wird PSA gemessen?

PSA wird durch eine Blutuntersuchung gemessen.

Was ist ein normaler PSA-Wert?

Ein normaler PSA-Wert liegt normalerweise unter 4 ng/mL (Nanogramm pro Milliliter) im Blut. Jedoch können die PSA-Werte je nach Alter und Gesundheitszustand variieren.

Was sind erhöhte PSA-Werte?

Erhöhte PSA-Werte können ein Indikator für Prostataerkrankungen wie Prostatakrebs oder Prostatavergrößerung sein. Ein PSA-Wert von über 4 ng/mL kann auf eine Erkrankung hinweisen, aber auch andere Faktoren wie Entzündungen oder Infektionen können zu erhöhten PSA-Werten führen.

Welche Faktoren können PSA-Werte beeinflussen?

PSA-Werte können durch Faktoren wie Alter, Prostatavolumen, sexuelle Aktivität, Medikamente oder Entzündungen beeinflusst werden.

Wie oft sollten PSA-Werte gemessen werden?

Die Häufigkeit, mit der PSA-Werte gemessen werden sollten, hängt vom Alter und dem Gesundheitszustand ab. Es wird empfohlen, dass Männer ab dem Alter von 50 Jahren jährlich PSA-Werte messen lassen.

Wie können PSA-Werte gesenkt werden?

Es gibt keine Möglichkeit, PSA-Werte direkt zu senken. Ein gesunder Lebensstil und eine frühe Behandlung von Prostataerkrankungen können jedoch dazu beitragen, dass PSA-Werte im Normalbereich bleiben.

Was sind die Risiken einer Prostata-Biopsie?

Eine Prostata-Biopsie kann mit Komplikationen wie Blutungen, Schmerzen und Infektionen verbunden sein. Es ist wichtig, diese Risiken mit einem Arzt zu besprechen, bevor eine Biopsie durchgeführt wird.

Sind hohe PSA-Werte immer ein Anzeichen für Prostatakrebs?

Nein, hohe PSA-Werte sind nicht immer ein Anzeichen für Prostatakrebs. Es gibt auch andere Ursachen für erhöhte PSA-Werte wie Prostatavergrößerung oder Entzündungen. Eine Prostatabiopsie ist erforderlich, um Prostatakrebs zu diagnostizieren.

Wie präzise sind die PSA-Werte?

PSA-Werte sind ein wichtiger Indikator, um das Risiko einer Prostatakrebserkrankung frühzeitig zu erkennen. Obwohl der Test nicht immer 100% präzise ist, kann die Präzision aufgrund sehr genauer Messmethoden hoch sein. Durch den Einsatz moderner Technologien und fortgeschrittener Analyseverfahren liefert der PSA-Test in den meisten Fällen verlässliche Ergebnisse und hilft so Ärzten bei der Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs.

Welche Tests werden zusammen mit einer PSA-Bestimmung durchgeführt?

Wenn es darum geht, die Richtigkeit der PSA-Werte sicherzustellen, wird oft ein Kombinationstest aus verschiedenen Tests verwendet.

Zusätzlich zur PSA-Bestimmung werden bei der Diagnose von Prostataerkrankungen oft auch eine digitale rektale Untersuchung (DRU) und eine transrektale Ultraschalluntersuchung (TRUS) durchgeführt. Diese Tests können helfen, eine Prostatavergrößerung, eine Prostataentzündung oder Prostatakrebs zu identifizieren und die Notwendigkeit einer Biopsie zu bestimmen.

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